IT-Security-Beratung · Zero Trust · Fribourg, Schweiz

Security-Beratung, die bis in die Umsetzung geht.

Ich analysiere Ihre IT, entwerfe ein passendes Sicherheitskonzept und setze es mit Ihnen um – herstellerneutral und mit Schwerpunkt Zero Trust.

So arbeite ich

Vier Wege, mit mir zu arbeiten.

  1. Standortbestimmung

    Wo stehen Sie? Ich schaue mir Zugriffe, Systeme und Abhängigkeiten an und zeige, wo die grössten Risiken liegen.

    Kurzbericht mit priorisierten Massnahmen

  2. Architektur und Zielbild

    Wohin soll es gehen? Ein Zielbild, das zu Ihrer Grösse passt – und die Schritte dorthin.

    Architektur und Roadmap

  3. Umsetzung

    Ich setze selbst um oder begleite Ihr Team: Konfiguration, Integration, Automatisierung.

    Funktionierende, dokumentierte Lösung

  4. Review und zweite Meinung

    Sie haben schon ein Konzept oder das Angebot eines Anbieters? Ich prüfe es unabhängig.

    Klare Einschätzung mit Empfehlungen

Herstellerneutral.

Ich empfehle die Lösung, die zu Ihrer Ausgangslage passt – von einem grossen Anbieter, als Open Source oder mit CyberKMU, meiner eigenen ZTNA-Plattform für KMU. Das sage ich offen, und ich empfehle sie nur dort, wo sie wirklich passt.

Themen

Mein Schwerpunkt ist Zero Trust.

  • Zero-Trust-Architektur und Zielbild
  • Sichere Zugriffe mit ZTNA und SSE
  • Mikrosegmentierung
  • Security in Fachanwendungen, z. B. DMS

Ausserdem

  • Plattform Engineering und CI/CD
  • IT- und Cloud-Architektur
  • Web und Digitalisierung

Mein Ansatz: Zero Trust

Heute ein Burggraben. Morgen nur begründete Wege.

Zero Trust klingt technisch. Die Idee dahinter ist einfach: Ein Weg zu einem System existiert erst, wenn er erlaubt ist.

Heute

Der Burggraben

Wie bei einer Burg: Wer einmal über die Zugbrücke ist, kann sich frei bewegen.

So sind die meisten Firmennetze gebaut. Der Rand ist geschützt, innen sind die Wege offen: zu allen Systemen und zwischen den Systemen. Wer per VPN drin ist, kommt fast überall hin – auch ein Angreifer mit gestohlenem Passwort.

Heute: Wer durch das VPN ins Firmennetz kommt, erreicht alle Systeme. Auch die Systeme sind untereinander offen verbunden. FIRMENNETZ VPN Anna Angreiferpasswort ✓ Buchhaltung Dateiablage Kundendaten Datenbank

Drinnen ist alles offen – auch zwischen den Systemen.

Morgen

Jeder Weg braucht eine Erlaubnis

Wie im Hotel: Ihre Karte öffnet Ihr Zimmer – nicht alle Zimmer.

Es gibt keine offenen Wege mehr. Ein Weg zu einer Anwendung entsteht erst, wenn geprüft ist: wer, mit welchem Gerät, wofür. Und dann nur zu genau dieser Anwendung.

Morgen: Ohne Erlaubnis existiert kein Weg. Nach der Prüfung entsteht nur der Weg von Anna zur Buchhaltung. erlaubt ✓ kein Weg ✗ Angreifer passwort ✓gerät ✗ Standard: kein Weg offen Anna Prüfung Buchhaltung Dateiablage Kundendaten Datenbank

Anna ist geprüft: Genau der Weg zur Buchhaltung entsteht. Zu allen anderen Systemen gibt es keinen Weg.

Zu Ende gedacht

Ketten entstehen nur im Auftrag

Wie ein Kurier mit Auftragsschein: Er holt nur, was bestellt wurde – und nur, wenn jemand bestellt hat.

Auch Systeme sprechen nicht einfach miteinander. Öffnet Anna im Kundenportal ihre Rechnung, entsteht eine Kette bis zur Datenbank – im Auftrag von Anna, nur für diese Anfrage. Ohne Auslöser durch einen Benutzer existiert die Kette nicht.

Zu Ende gedacht: Die Kette vom Kundenportal über die Buchhaltung zur Datenbank entsteht nur im Auftrag von Anna und nur für eine Anfrage. für Anna für Anna kein Auftrag ✗ kompromittiert Ohne Auftrag: keine Verbindung Anna Kundenportal Buchhaltung Datenbank

Die Kette entsteht für genau diese Anfrage, im Auftrag von Anna – und ist danach wieder weg.

Vereinfachte Darstellung. Wie weit sich das umsetzen lässt, hängt von Ihren Systemen ab – genau das klären wir gemeinsam.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Was ist Zero Trust – einfach erklärt?

Zero Trust bedeutet: Kein Zugriff gilt automatisch als vertrauenswürdig – auch nicht im eigenen Firmennetz. Jeder Zugriff auf eine Anwendung wird anhand von Identität, Gerät und Zweck geprüft und nur so weit erlaubt wie nötig. Statt eines offenen Netzes mit geschütztem Rand gibt es gezielte, begründete Wege zu einzelnen Anwendungen.

Was ist der Unterschied zwischen ZTNA und VPN?

Ein VPN verbindet ein Gerät mit dem Firmennetz – danach ist meist vieles erreichbar. ZTNA (Zero Trust Network Access) verbindet eine geprüfte Person nur mit den Anwendungen, die sie tatsächlich braucht. Alle anderen Systeme bleiben unsichtbar.

Lohnt sich Zero Trust auch für KMU?

Ja. Gerade KMU haben oft gewachsene Netze, externe Partner und Mitarbeitende im Homeoffice. Zero Trust muss nicht gross beginnen: Oft genügt es, zuerst die wichtigsten Zugriffe gezielt zu regeln, etwa den Fernzugriff und den Zugang externer Partner.

Sind Sie an einen Hersteller gebunden?

Nein. Ich berate herstellerneutral und empfehle, was zu Ihrer Ausgangslage passt – von etablierten Anbietern über Open Source bis zu CyberKMU, meiner eigenen ZTNA-Plattform für KMU. Diese Verbindung lege ich offen.

Wie beginnt eine Zusammenarbeit?

Mit einem kurzen, unverbindlichen Gespräch über Ihre Ausgangslage. Danach schlage ich einen ersten Schritt vor – meist eine Standortbestimmung oder das Review eines bestehenden Konzepts.

Wo und in welchen Sprachen arbeiten Sie?

Ich arbeite von Fribourg (Freiburg) aus für Unternehmen in der ganzen Schweiz, auf Deutsch und Französisch.

Porträt von Adrian Enderlin

Über mich

Ich bin Adrian Enderlin, IT Security Engineer. Ich entwerfe Sicherheitsarchitekturen – und setze sie selbst um, bis zur überprüften Regel.

Erfahrung aus grossen Schweizer Organisationen und regulierten Bankumgebungen. Open Source: Beiträge zu OpenZiti und mein eigenes Projekt Kernloom.

Sicherheit darf simpel sein – Ihre IT auch.

Kontakt

Welche Zugriffe möchten Sie klarer regeln?

Schreiben Sie mir kurz Ihre Ausgangslage. Gemeinsam klären wir, wo ein sinnvoller erster Schritt liegt.